Hadith Sharif „Wer satt schläft, während sein Nachbar hungert, ist keiner von uns“
Alle Mitglieder der Gemeinde wurden zu glauben gebracht, dass sie um Allahs willen versammelt waren und sie eine Gemeinschaft von Menschen waren, die für den gleichen Zweck und Ziele sich einsetzten. Aber war die Situation wirklich so? Arbeiteten diese Leute, die im selben Boot saßen und gegen die selbe Strömung ruderten wirklich unter denselben Bedingungen?
Da das größte Ziel der Gemeinschaft darin besteht, eine Bildungsbewegung zu sein und Menschen zu erziehen, sollten daher die ersten Investitionen vorrangig nicht den Schülern/Studenten(!) gelten? Stipendien-Spenden-Opferfest-Zakatgebungen … Diese gesammelten Gelder müssten hauptsächlich für Studenten ausgegeben werden. Mit dem Fatwa, dass man sogar einen Schüler, der Wissenschaft-Studieren will und Goldene Schuhe anhat, wen er um ein Stipendium bittet es angemessen sei ein Stipendium zu geben, wollte man die Herzen und die Taschen der Menschen gewinnen.
Gewerbetreibende die neu an den Gesprächen teilnahmen, Verwalter, Beschäftigte in öffentlichen und kommunalen Einrichtungen mussten einen bestimmten Teil ihres Verdienstes an die Gemeinde abführen, um ihre Löhne und Gehälter zu säubern(!) Es war nicht seine Pflicht, an die Bedürftigen in seiner eigenen Familie oder seinen Verwandten zu denken. Seine Aufgabe war es, Tag und Nacht für die Sache, an die er glaubte, zu agieren und wie alle anderen daran zu arbeiten Finanzquellen zu schaffen. Gut, aber gab es innerhalb der Gemeinde Chancengleichheit? Leider nicht viel.
Vor allem in Großstädten wie Istanbul-Ankara wurden die Gehälter der Lehrer und der in der Region Beschäftigten pünktlich (inklusive Großstadt-Vergütungsdifferenzen) vollständig gezahlt. Auf der anderen Seite wurden die Gehälter derjenigen, die in den östlichen Provinzen und im Ländlichen unseres Landes dienten, 3 bis 5 Monate oder sogar 1 Jahr im Rückstand gezahlt und es entsandt eine Gemeinschaft von Unzufriedenen, da die Gelder, die in Teilen ausgezahlt wurden nicht ausreichten, rangen sie mit den Vermietern und mussten trotzdem ihre Eltern um Geld bitten, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten.
Wenn in einer Provinz Geld aufgetrieben werden konnte, versammelten sich die Leute, die monatelang ihren Lohn nicht erhalten hatten und erneut wurde Opferbereitschaft von dem ihnen zustehenden Geld gefordert und Pflichtspenden wurden verlangt. Und wie? Mitarbeitern wurde es automatisch von ihren Gehältern abgezogen. Die Hizmet-Bewegung war doch eine Freiwilligenbewegung. Eigentlich müsste eine verpflichtende Freiwilligkeit(!) die Basis darstellen.

In diesen Provinzen waren die Geschädigten wider die unteren Kader. Während die Brüder der Provinz, die Brüder der Region, die Direktoren ihre eigenen Zuteilungen vollständig erhielten (ausgenommen derer die sich gerecht verhielten), wurden die Unteren (das niedrige Volk) ständig um Allahs willen ausgebeutet.
Auf der anderen Seite wurde der Kritik, dass beim Bau von Gebäuden für Gemeindeeinrichtungen zum Luxus ausweicht, kein Gehör geschenkt. Weil die Schulen der Gemeinde Ansehen haben sollten (die Gemeinde soll bitte die eigene Beerdigung nicht vergessen, während sie versucht heute jemanden in den sozialen Medien zu begraben, in dem sie sagt, mit einem Palast kann kein Ansehen erstellt werden). In solchen Fällen war der erste Bereich des Abzugs immer die Stipendien, die an die Studenten vergeben werden sollten, oder das Orientierungsgeld, das in der Region ausgegeben werden sollte (solche ähnlichen Erfahrungen kann kein gewissenhafter Mensch leugnen).
Natürlich gab es auch einen Punkt namens „Zentralzahlung“. Was war diese Zentralzahlung. Der von der Zentrale (!) festgelegte Prozentsatz wurde, von dem in der Provinz gesammelten Geldes an die regionalen Zentralen und schließlich in die Zentralkasse des Hocaefendi (Geistlichen) geliefert. Dies war die wichtigste Priorität. Diese Zahlungen wurden geleistet, bevor sie den Studenten gegeben wurden, der Rest, was so übriggeblieben ist wurde unter der Initiative des Imams verteilt. Das gesammelte Geld wurde so weit weg wie möglich von eigentlichen Zweck verwendet.
Ja gut und wie war die Situation der geheimen Einheiten, bekannt als der undurchsichtige Flügel der Gemeinde? Traten in diesem Teil die gleichen Beschwerden auf? Aufgrund meiner eigenen Erfahrung lautet meine Antwort nein! Ich frage mich, ob dies eine wahre Gemeinschaft/Brüderlichkeit in der Sache ist? Während Menschen in vielen ländlichen Gebieten, die versuchen, zivile Dienste zu leisten, in finanzielle Schwierigkeiten geraten, konnten die in ihren Elfenbeintürmen lebenden geheimen Einheiten und insbesondere die großen Brüder(!), die die geheimen Einheiten leiten, mit Leichtigkeit an Getränke in verschiedene Geschmacksrichtungen und schmackhaften Gerichte kommen. Aus diesem Grund wurden die geheimen Einheiten auch als ein Fluchtweg aus den zivilen Gebieten zum Wohlstand angesehen. Natürlich gab es auch in diesem Fall eine Gruppe von Menschen, die schwiegen und all die Ungerechtigkeiten und Bevorzugungen in den geheimen Strukturen nicht hinterfragten.
Hat sich diese Situation in der Gemeinde nach dem 15. Juli verändert? Waren die Leute jetzt wirklich emphatisch? Meine Antwort ist leider wieder nein! Während an die geheimen Einheiten ein regelmäßiger Geldfluss aus dem In- und Ausland floss, wurden weiter Geschichten den Menschen, die in den Regionen blieben, erzählt. Wir hörten und beobachteten die Situation von Menschen, die Zitronen auf dem Markt verkauften, auf dem Bau arbeiten mussten und versuchten, als Lastenträger ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es würde mir natürlich nicht einmal in den Sinn kommen, diese Situation der Menschen zu verachten. Denn meiner Meinung nach gibt es kein anderes Einkommen, das so heilig ist wie das Halal-Einkommen, das ein Mensch mit seinem eigenen Schweiß verdient hat.
Es fehlt mir schwer, wenn der erlittene Schaden erzählt oder auf den Kommunikationskanälen, den die Gemeinde Nutzt, ausgetauscht wird und die Brüder-Menschen, in ihren Komfortzonen an ihren Kaffee nippen und mit ein paar Posts in den sozialen Medien in der hohen Tonlage reden, als ob sie die Welt gerettet oder den Betroffenen geholfen hätten. Während bei der illegalen Flucht ins Ausland diejenigen aus den geheimen Einheiten als VIP behandelt und geschleust wurden, hat man andere dem Fluss Meriç und in der Ägäis in ihrer eigenen Einsamkeit überlassen. Ich frage mich, wie sie für das Geld, das den Schmugglern für die illegale ausreise derjenigen aus der geheimen Einheit gegeben worden sind, Rechnung tragen werden? Ich weiß auch, dass es viele Menschen gibt, die mich verurteilen werden, indem sie sagen, dass diese Handlungen auf der Flucht vor Verfolgung erlaubt sind.
Zuletzt möchte ich, zu Ehren des Monats Ramadan, des Sultans der elf Monate, in dem wir uns befinden, eine einfach Frage an die Verwalter-Mitglieder der Gemeinde stellen, die sich gegen den am Anfang dieses Artikels aufgezeigten Hadith gehandelt haben. Werden Sie in der Lage sein, Ihrem Gewissen zu entkommen, wie Sie aus der Türkei geflohen sind? Davor gibt es niemals ein Entrinnen…
