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AHMET DÖNMEZ und der Brunnen von MIMIR

In Bezug auf die „Gemeinde“ oder „Hizmet-Bewegung“ führte der Putschversuch vom 15. Juli einerseits dazu, dass sie mit dem kalten und harten/erbarmungslosen Gesicht des STAATES, -der ihnen 40 Jahre lang die stabile Begebenheiten und die Ordnung, die sie brauchten, damit die von ihnen gesegnete „Hizmet“ nicht gestört wird gestellt hat-, direkt konfrontiert worden sind. Auf der anderen Seite führte es dazu, dass die Gründe für den erreichten Punkt hinterfragt wurden.

Auf der einen Seite waren die Mitglieder der Gemeinde, die ihr ganzes Leben für das Ziel, „in den wichtigsten Institutionen auch zu sein“ „opfertenund in ihrem Geist den Grundsatz „Sei ohne Hand gegenüber den der dich Schlägt und ohne Zunge gegenüber dem der dich Beleidigt“ hatten.Es fiel ihnen schwer, die Ereignisse am 15. Juli und danach zu erklären und sie waren überredet von dem geheimen offiziellen Diskurs; “Wir haben es nicht getan, man hat uns in die Falle gezerrt, es ist kein Putsch, es ist Theater”, der nach der Erfolglosigkeit sich ausbreitete. Ja, diese Situation ist eigentlich ein Beweis dafür, dass der geheime Hizmet sowohl das Gehirn als auch das Herz der Gemeinde ist. Wir sind mit einer unendlichen Struktur konfrontiert, die immer noch diejenigen beeinflussen/manipulieren kann, die der Gemeinde ihr Herz gegeben haben.

Wiederum auf der einen Seite die staatliche Autorität, die der Öffentlichkeit die „geheime Strukturierung“ und ihre Handlungen nicht angemessen erklären kann, das Ausmaß der Gefahr und des Übels nicht begründen kann und als würde es nicht reichen, sich verspätet oder langsam Verhalten hat bei der Einrichtung der Mechanismen/Systeme für die Unterscheidung des zivilen und des Geheimen einzurichten. Auf der anderen Seite die „geheime/spezielle Hizmet-Organsiation“, dass ein Eisberg genannt werden kann, die ihre “Existenz” bereits auf bürokratische und gesetzliche Lücken aufgebaut hat und dessen rechtlicher Nachweis/Beweis ziemlich schwierig ist.  

Wenn diese beiden zusammentreffen, sind die Schädigungen die Zehntausende von Menschen erfahren werden/erlebt haben, die nicht einmal im Entferntesten mit den Ereignissen/Verbrechen in Verbindung stehen, unvermeidlich. Es sei darauf hingewiesen, dass seit dem 15. Juli 2016 jede vorschnell getroffene behördliche und strafrechtliche Entscheidung ohne Unterscheidung zwischen “geheim-zivil” als “Betroffenheit” für das Geheime notiert und zum Material für eine Wahrnehmungserschaffung in der Öffentlichkeit wurde.

Obwohl, diese Situation zu erkennen, die Beziehung zwischen Ursache-Wirkung richtig zu verstehen und die Täter der Ereignisse aufzudecken die eigentliche Pflicht/Verschuldung der „Gemeinde“-Verwalter war, konnten wir seit dem 15. Juli 2016, außer einer Leugnung und Ablehnung jedes Vorfalls, kein Zeuge einer Erklärung/Selbstkritik sein. Dagegen ist die „Selbstkritik/das Hinterfragen und Lernen aus Fehlern“ die Grundvoraussetzung, um in solchen Fällen Wahrheit von Lüge, Schuld von Unschuld zu unterscheiden. Einbezogen vor allem F. Gülen an der Spitze, hat keiner der Leiter sich selbstkritisch geäußert. Bisher hatte keiner der wichtigen Verwalter den Mut gehabt, das Erlebte, das Unternommene/ nicht Unternommen, die Reue zu erzählen.

Ganz im Gegenteil, GÜLEN erzählte, wie er es auch in Vergangenheit abhielt, mit einer Verleugnungs-, Abweisungspolitik bei einem Interview mit dem finnischen Staatsfernsehen über den TSK-Imam/Verantwortlichen Adil ÖKSÜZ, -der die Nummer Eins der zivilen Planer des Putschversuchs war-, dass dieser vielleicht in das Camp gekommen sein könnte, aber er selber keinen Adil ÖKSÜZ kennt.

Es versteht sich, dass das Schweigen bevorzugt wird, damit die Aktivitäten der Gemeinde im Ausland, insbesondere in den USA und europäischen Ländern nicht unterbrochen werden und die Gemeindemitglieder, die in der Situation von Asylanten/Migranten sind in den Ländern in denen sich befinden keine gesetzlichen Schwierigkeiten bekommen, wobei man damit Angelegenheiten verhindern will, dass die Massen, die nicht in die geheimen Aktivitäten involviert waren und von den Handlungen am 15. Juli nichts wussten/diese missbilligten, sich von der Gemeinde lösen.

Kommen wir zur mythologischen Geschichte von Thema unseres Artikels „Der Brunnen von Mimir“:

“Odin, ist der Gott der Weisheit und des Krieges in der nordischen Mythologie. Er ist der älteste und höchste der Götter. Odin wurde in der Vergangenheit mit vielen andere Namen benannt. Er ist der Vater von allem, Gott des Galgens, des Todes, Gott der Lasten und Gefangenen … Odin ist der Eckpfeiler der nordischen Mythologie; Er wird in vielen Ländern unterschiedlich genannt und verehrt.

Der Weise Mimir, ist weder ein Gott noch ein Riese, er ist der Hüter des Gedächtnisses. Sein Brunnen ist die Weisheit, der den Baum des Lebens Yggdrasil speist. Yggdrasil ist der majestätischste aller Bäume. Seien wurzeln breiten sich unter den neun Reichen aus und verbinden sie miteinander.

Odin, will ein Schluck von Mimirs Brunnen trinken. Der Preis für den Trunk aus dem Brummen von Mimir fordert ein enormes Opfer. Mimir verlangt als Opfer nichts Geringeres, als das Odin sein rechtes Auge herausnimmt und es in den Brunnen wirft. Mimir, taucht ein Horn in den Brunnen der Weisheit und gibt es zum Trinken Odin. Das Wasser ist kalt. Odin, trinkt das Wasser bis zum letzten Tropfen. Während er trinkt, breitet sich die Weisheit in deinem Körper aus. Er kann jetzt mit einem Auge mehr sehen als mit beiden Augen. So bekommt Odin alle Weisheiten.

Odins Auge ist im Brunnen von Mimir. Es wird seitens der Wurzeln von Yggdrasil geschützt. Das Auge sieht nichts mehr und sieht alles.“

Ahmet DÖNMEZ, war seit langen Jahren Reporter für die Zeitung Zaman. Auf der Suche nach Wahrheit/Wirklichkeit/Informationen war er seit mehr als 30 Jahren auf irgendwelche Art in der/bei der/um die Gemeinde. „Er riskierte ernsthafte Brüche von der „Gemeinde“ in der er war und nahm auch soziale/berufliche Risiken auf sich, um aus dem Brunnen von Mimir das Wasser der Weisheit zu trinken opferte er gewissermaßen “das Auge der Gemeinde” und während er 8 Monate (die Informationen, die er als Journalist gesammelt hat, stammen bestimmt auch aus der Vergangenheit.) das Wasser derWeisheit trank, nahmen seine Begegnungen/Vernommenes/Erlebtes in seinem Serienartikel mit der Überschrift „Wie Ist Die Gemeinde Schritt Für Schritt Von Innen Zum 15. Juli Getrieben Worden?“, Form an. Eine solche Artikelserie konnte nur das Produkt einer solchen Suche nach Wahrheit und Weisheit sein.

Ahmet DÖNMEZ hat versucht, die unbekannten Aspekte der geheimen Struktur der Gemeinde, die sich der Transparenz verweigert und seit vielen Jahren fast wie eine geschlossene Kiste verhält, detailliert zu erklären. In diesem Zusammenhang hatten sowohl die Gemeindebasis als auch die türkische Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über die geheimen/speziellen Hizmet (Dienste) der GÜLEN-Gemeinde zu informieren, die im Dunkeln blieben.

Der Großteil der Gemeinde (einschließlich auch derer, die ihn kritisieren/beleidigen) hat den Serienartikel mit Neugier und Interesse verfolgt, dass konnte man auch an den Kommentaren über den Artikel entnehmen, von Kreisen die Versuchten die „geheime Struktur“, die schon überall vernommen wurde, immer noch mit Leugnung zu verharmlosen. In der gesamten Artikelserie wurde mit Abschnitten wie „Mustafa Özcan und sein Team, Machtkämpfe in der geheimen Hizmet, Mehmet Değerli, Bemühungen zur Umstrukturierung der Hizmet, Der Vorfall Milsoft“ aus der Sicht der jüngeren Geschichte sehr wichtige Informationen zusammengestellt und versucht, Antworten auf seine Fragen zu finden.

Ahmet DÖNMEZ fügte auch seine eigenen Kommentare und Bewertungen ein, indem er die Aussagen und Zeugenaussagen einiger Soldaten, die Mitglieder der Gemeinde waren oder in der geheimen/spezielle Hizmet beauftragten zivilen Verantwortlichen zitierte, die am Putschversuch vom 15. Juli beteiligt waren, wobei er sich an den Zusammenhang von Ursache und Wirkung hielt.  Die Kommentare und Bewertungen von Ahmet DÖNMEZ halfen der Öffentlichkeit und den Gemeindekreisen, die unbekannten Aspekte des 15. Juli und die Psychologie der verantwortlichen Geheimen, die den Putsch geplant hatten besser zu verstehen und in die Details vorzudringen.

Auffallende Punkte waren; dass die in der Artikelserie erwähnten geheimen Leiter völlig schweigen, auch diejenigen, deren Bilder/offene Namen veröffentlicht wurden, kein Recht auf eine Erklärung/Interview/Antwort legten und die regierungsnahen Medien in der Türkei fast völlig reaktionslos blieben und in der türkischen Öffentlichkeit, ausgenommen einiger Neugieriger in diesem Thema, nicht an die Tagesordnung gekommen ist. Leider sind Hauptströmungs- und soziale Medien keine Orte, an denen “Wahrheiten Komplimente bekommen”.

Zu kritisieren sind an der Artikelserie folgende Aspekte: In unserer Zeit, in der die Lesekultur von Tag zu Tag schwächer wird, kann man sagen, dass die Kapitel zu lang sind. Es keine Übersetzungen in Fremdsprachen wie Englisch/Deutsch/Russisch etc. vorhanden ist.  Zu formalen Mängeln können wir z. B. das Fehlen einer zusammenfassenden „Leseanleitung/Wer ist Wer“ in den Kapiteln oder am Ende der Reihe aufgezählt werden.

Andererseits wenn man die Kommentare und Bewertungen gegen die Artikelserie von Ahmet DÖNMEZ, der meisten Journalisten und Social-Media-Accounts berücksichtigt, die derzeit die Community verteidigen, kann man sehen, dass die hochrangigen Leiter und mahrem (geheimen) Verantwortlichen der Gemeinde ernsthaft beunruhigt sind, dass ihre vergangenen Fehler/Fehlpläne aufgrund dieser Serie detailliert in Frage gestellt werden.

Abgesehen von denen, die die Gemeinde unter allen Umständen weiterhin verteidigen werden, war diese Artikelserie ein Anlass dafür, dass von der Gemeinde-Basis die Entscheidungen und Praktiken von den Mitgliedern der geheimen Gemeinde, die zum 15. Juli führten, in Frage gestellt worden sind.

Letztendlich hat Ahmet Dönmez mit seinem individuellen Einsatz das erreicht, was bisher, vielleicht auch in Zukunft nicht möglich wäre, und einen sehr wichtigen Anhaltspunkt in der Geschichte hinterlassen. Hoffen wir, dass die zukünftigen Generationen diese Bemühungen erkennen, die Details über einen der dunkelsten Zeitabschnitte unserer Geschichte enthalten und über die Geschehnisse eine Lehre ziehen.

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